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Wissenschaftliche Begleitung des Modellprojektes “Starke Mütter – Starke Kinder”

1. Projektvorstellung

Die ersten drei Lebensjahre eines Kindes sind entwicklungspsychologisch betrachtet die intensivste Zeit des Lernens und können den Zugang zu den Bildungssystemen grundlegend öffnen. Bislang gab es trotz reicher Forschungsbelege für die Notwendigkeit, diesen Zugang für alle – und besonders für weitgehend ausgeschlossene – Bevölkerungsgruppen zu gewährleisten, kein systematisch aufgebautes Programm, das Benachteiligungsgefahren von Geburt an nachhaltig begegnet und dabei an den Bedürfnissen der Kinder und Bezugspersonen orientiert ist.

Das Konzept „Starke Mütter – Starke Kinder“ des Deutschen Kinderschutzbundes Mainz e.V. zielt durch die deutliche Orientierung an den Bedürfnissen der Kinder sowie an der angestrebten Kompetenzerweiterung der Mütter und dem sehr frühen Förderungsbeginn auf die besondere Nachhaltigkeit der Maßnahme. Mutter und Kind erfahren gerade in der sensiblen ersten Lebensphase mit diesem niedrigschwelligen und nicht stigmatisierenden Angebot eine unterstützende und ihren spezifischen Bedürfnissen angepasste Begleitung, die einen erheblichen Bildungszuwachs bei den Kindern erwarten lässt.

Das Konzept „Starke Mütter – Starke Kinder“ begann als Modellprojekt von Oktober 2005 bis Oktober 2008 in der Mainzer Neustadt, unterstützt durch das Ministerium für Frauen, Bildung und Jugend Rheinland-Pfalz. Die Wissenschaftliche Begleitung wurde vom Institut für Erziehungswissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz unter Leitung von Universitätsprofessor Dr. Franz Hamburger durch die Diplompsychologin Sabine Krömker durchgeführt. In den Jahren 2007 und 2008 wurde die Wissenschaftliche Begleitung des Projektes „Starke Mütter – Starke Kinder“ durch die Wagener-Stiftung gefördert.

Da das Projekt bei den Familien im Stadtteil sehr gut angenommen wurde, wird derzeit daran gearbeitet, das Konzept „Starke Mütter – Starke Kinder“ im Rahmen eines Eltern-Kind-Kompetenzzentrums als feste Einrichtung zu institutionalisieren.

„Starke Mütter – Starke Kinder“ richtet sich an Familien mit Kindern im Alter von 0–3 Jahren aus der Mainzer Neustadt und der näheren Umgebung. Familien, die sich derzeit in einer schwierigen Lebenslage befinden, haben die Möglichkeit, niedrigschwellig, unbürokratisch und ohne die Gefahr, aufgrund ihrer Problematik stigmatisiert zu werden, über Familienbildungsangebote sowie über individuelle Betreuung Hilfe zu erhalten. Der Stadtteil weist hohe Anteile an Kindern, sozial benachteiligten Familien, allein Erziehenden und ausländischen Familien auf, aber auch für StudentInnen sowie deutsche und ausländische Familien mit hohem Bildungshintergrund ist die Mainzer Neustadt ein beliebter Wohnort.

Ein spezielles Merkmal dieses Projektes ist es, dass Mütter aus dem gleichen Stadtteil durch den Deutschen Kinderschutzbund Mainz e.V. zur „Erziehungspartnerin“ geschult werden. Da sie selbst aus dem Umfeld der Zielpopulation stammen und selbst Mütter sind, werden sie mit hoher Wahrscheinlichkeit als kompetente Ansprechpartnerin akzeptiert und können so die Förderziele übermitteln, indem sie die Familien 1-2 Mal wöchentlich Zuhause aufsuchen.Die gemischte Komm- und Gehstruktur des Projektes ermöglicht es Familien ebenso, ein breites Spektrum an Familienbildungsangeboten in den Projekträumen wahrzunehmen.Durch Erfahrungs- und Lernangebote für die Kinder soll eine erfolgreiche Integration in den Kindergarten vorbereitet werden.Der Fokus der wissenschaftlichen Begleitung liegt auf den drei zentralen Personen Kind, Mutter und Erziehungspartnerin.

Die wissenschaftliche Erhebung erfolgt weitgehend über die teilnehmenden Mütter und über die Erziehungspartnerinnen. Hierbei ergeben sich aus der Literatur drei zu evaluierende Hauptbereiche: Die Lebensqualität der Mutter, die soziale Netzwerkstruktur der Familie sowie Risikoeinschätzungen bei Kindeswohlgefährdung. Des Weiteren interessiert sich die wissenschaftliche Begleitung für Motivationen, Ziele und Erwartungen der Erziehungspartnerinnen sowie den Entwicklungsstand des Kindes beim Eintritt in den Kindergarten. Auch der sukzessive Aufbau der Familienbildungsangebote sowie deren Bewertung durch die Teilnehmerinnen werden wissenschaftlich begleitet.

Ein zirkuläres Projektmanagement sowie eine systemische Herangehensweise sowohl an praktische als auch methodische Fragestellungen waren Vorraussetzung für die Projektarbeit und somit auch eine Vorgabe für die wissenschaftliche Begleitung des Projektes „Starke Mütter – Starke Kinder“. Um den zirkulären Projektverlauf wissenschaftlich begleiten zu können, bot sich die Methode der formativen Evaluation an. Diese wird entwicklungsbegleitend betrieben und bietet die Möglichkeit, Evaluationsergebnisse im Projektverlauf direkt an die Projektleitung zurückzumelden. Die rückgemeldeten Ergebnisse fließen wiederum direkt in die konzeptionelle Entwicklung des Projektes ein. Durch diese Methode können Probleme und Defizite sehr schnell erkannt werden und es besteht die Möglichkeit, im Projektverlauf neue Wege einzuschlagen und andere Strategien auszuprobieren.

Zur methodischen Umsetzung kamen sowohl qualitative als auch quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung zum Einsatz.

2. Überblick über die Fragestellungen

1. Zugänge zur Zielgruppe

F1: Wie können Zugänge zur Zielgruppe geschaffen und stabilisiert werden?

F2: Welche Probleme ergeben sich bei der Schaffung und Stabilisierung von Zugängen zur Zielgruppe?

2. Teilnahme an den offenen Angeboten

F3: Teilnehmerinnenbeschreibung: Wie setzt sich die Gruppe der Teilnehmerinnen an den offenen Angeboten zusammen?

F4: Bewertung der Angebote: Wie bewerten die Teilnehmerinnen die offenen Angebote? F

5: Welche Bedarfe, Anregungen und Anmerkungen wurden von Seiten der Teilnehmerinnen geäußert?

3. Mütter und Kinder in Erziehungspartnerschaft

F6: Teilnehmerinnenbeschreibung: Wie setzt sich die Gruppe der Mütter zusammen, die eine Erziehungspartnerschaft eingehen?

F7: Zielsetzungen der Mütter für die Teilnahme F8: Welche Konsequenzen hat die Projektteilnahme für die Mütter?

F9: Inwieweit entwickelt sich eine Unterstützung der Mütter und Erziehungspartnerinnen untereinander?

F10: Konnten Risikofaktoren, die die Entwicklung des Kindes betreffen, im Projektverlauf verringert/minimiert werden?

F11: Wie gut gelingt die Integration des Kindes in den Kindergarten/die erste soziale Einrichtung (nach Teilnahme am Projekt)?

4. Erziehungspartnerinnen

F12: Wie setzt sich die Gruppe der Erziehungspartnerinnen zusammen?

F13: Was sind die Motivationen, Erwartungen und Ziele der Erziehungspartnerinnen und inwieweit wurden diese im Projektverlauf erfüllt?

F14: Wie beurteilen die Erziehungspartnerinnen das Projekt “Starke Mütter – Starke Kinder”?

F15: Welche Konsequenzen hat die Projektteilnahme für die Erziehungspartnerinnen?

3. Zusammenfassung der Ergebnisse

Im Folgenden findet eine kurze, überblicksartige Darstellung der Ergebnisse statt.

1. Zugänge zur Zielgruppe (F1 – F2)

Der Aufbau dauerhafter Zugänge zur vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der Zielgruppe muss als behutsamer und langfristig angelegter Prozess angesehen werden.

Folgende Vorraussetzungen erwiesen sich im Projekt „Starke Mütter – Starke Kinder“ als erfolgreich:

- Offene Angebote für alle Mütter/Familien aus dem Stadtteil, nicht auf eine bestimmte Zielgruppe zugeschnitten, um Stigmatisierungsfolgen zu vermeiden.

- Eine Vielseitigkeit des Angebotes spricht viele Mütter/Familien an und beugt ebenso Stigmatisierungsfolgen bei Inanspruchnahme vor.

- Gemischte Komm- und Gehstruktur: Manche Familien profitieren von einer „individuellen Begleitung“. Familien, die eine individuelle Begleitung ablehnen, haben die Möglichkeit, Hilfs- und Fördermöglichkeiten in Form von Gruppenangeboten in den Projekträumen wahrzunehmen.

- Niedrigschwellige Zugänge: „Günstige“ Uhrzeiten, Internationalität, Interesse, Verständnis, offene Aufnahme in die Gruppe, Kinderbetreuung, keine Anmeldung, keine Formulare, keine Verpflichtung, keine Kosten für Teilnehmerinnen.

- Eine offene, interessierte Grundhaltung der MitarbeiterInnen gegenüber den Zielgruppen.

- Bereitschaft und Geduld zu einem vorsichtigen, kontinuierlichen, wechselseitig miteinander abgestimmten Beziehungsaufbau.

Bemühungen um Zugänge zur Zielgruppe erfolgten dabei auf mehreren Ebenen gleichzeitig:

1.) Vernetzung im Stadtteil

2.) Bekanntmachung des Projektes über Aktionen und Medien

3.) Akquise potentieller Erziehungspartnerinnen

4.) Personalakquise

5.) Schaffung offener Angebote – zielgruppenunabhängig – für alle Mütter / Familien mit Kindern unter drei Jahren im Stadtteil

  

2. Teilnahme an den offenen Angeboten

Es wurden n = 63 Teilnehmerinnen zu den offenen Angeboten befragt. Die befragten Teilnehmerinnen waren zwischen 21 und 50 Jahren alt, wobei es sich bei den meisten Teilnehmerinnen um junge Mütter im Alter von 26 bis 40 Jahren handelte.

Bei dem Projekt „Starke Mütter – Starke Kinder“ handelt es sich um ein sehr internationales Projekt. Die Teilnehmerinnen stammen aus 20 Ländern, über 50% der befragten Frauen haben Migrationshintergund.

Die befragten Teilnehmerinnen hatten im Durchschnitt 1,6 Kinder, woraus sich folgern lässt, dass ca. 100 Kinder aus der Mainzer Neustadt vom Modellprojekt „Starke Mütter – Starke Kinder“ direkt oder indirekt profitieren konnten.

Weiter zeigte sich, dass die offenen Angebote des Projektes überwiegend von Frauen mit hohem Bildungsniveau (Fachhochschulreife oder höher) genutzt wurden, allerdings waren 58% dieser Teilnehmerinnen Frauen mit Migrationshintergrund. 64% der Mütter mit hoher Bildung und Migrationshintergrund konnten ihren erlernten Beruf in Deutschland nicht ausüben. Es zeigte sich, dass in der Gruppe bildungsnaher Mütter mit Migrationshintergrund ein hoher Bedarf an internationalen Angeboten herrscht, die dem Austausch mit anderen Müttern, der Abwechslung aus einem von sozialer Isolierung geprägten Alltag sowie der sprachlichen, beruflichen, pädagogischen und intellektuellen Weiterbildung dienen sollen. Die Nutzung derartiger Angebote für die Mütter sowie die Nutzung der Kinderbetreuungs- und Frühförderangebote hat außerdem direkten Einfluss auf die sprachliche und soziale Entwicklung der Kinder und somit auch auf die Integration in den Kindergarten oder die erste soziale Einrichtung.

Die befragten Teilnehmerinnen nahmen im Durchschnitt regelmäßig an zwei offenen Angeboten pro Woche teil.

Die Bewertung der offenen Angebote fand zu den Angeboten „Mutter-Kind-Café“, „Bewegungsangebot für Schwangere und frisch entbundene Mütter“, Deutsch-Gesprächskreis, „Eine Stunde Zeit für uns“ (Frühförderangebot für Mütter mit Kleinkindern), Elternkurs „Starke Eltern – Starke Kinder“, Berufsorientierungskurs „Zukunftswegweiser“ sowie für die offene Stillberatung statt. Die Kurse wurden durchweg als positiv bis sehr positiv bewertet. Die qualifizierte Kinderbetreuung erhielt sehr viel Lob und hervorragende Bewertungen.

Kritisiert wurden die beengten räumlichen Verhältnisse. Des Weiteren wurde mehrfach der Wunsch geäußert, das Bewegungsangebot und den Sprachkurs häufiger als einmal wöchentlich stattfinden zu lassen. Bezüglich der Kinderbetreuung wurde der Wunsch geäußert, mehr Personal hinzuzuziehen, gerade an Tagen, an denen viele Babys die Kinderbetreuung besuchen.

Gelobt wurde die Möglichkeit, im Rahmen des Projektes mit Frauen aus sehr unterschiedlichen Kulturkreisen in Kontakt treten zu können sowie die Angebotsvielfalt für Mütter mit Kindern aus dem Stadtteil.

3. Mütter und Kinder in Erziehungspartnerschaft (F6 – F11)

Insgesamt wurden im Verlauf des Projektes sechs über einen längeren Zeitraum andauernde Erziehungspartnerschaften vermittelt.

Belastungsmerkmale der Frauen waren vorwiegend relative Armut sowie Alleinerziehendenstatus und Migrationshintergrund. Bildungsferne spielte bei den Belastungsfaktoren eine untergeordnete Rolle.

Die Zielsetzungen der Mütter bezogen sich vorwiegend auf den Umgang mit dem Kind sowie auf eine Verbesserung der Erziehungskompetenz. Auch wollten die Mütter die Entwicklung ihres Kindes unterstützen und damit seinen Eintritt in den Kindergarten vorbereiten. Weiterhin erwarteten sich die Mütter eine Unterstützung und Entlastung durch die Erziehungspartnerin sowie eine Steigerung des eigenen Wohlbefindens. Auch die Interaktion und der Austausch mit anderen Müttern stellte ein Ziel an die Projektteilnahme dar. Bei Müttern mit Migrationshintergrund war die Verbesserung der Deutschkenntnisse eine weitere Zielsetzung.

Was die Zielerreichung anbelangt, gaben 2 von 4 befragten Müttern nach Abschluss der Erziehungspartnerschaft an, ihre Ziele durch die Erziehungspartnerschaft voll erreicht zu haben. Eine Mutter berichtete, ihre Ziele im Hinblick auf ihr eigenes Wohlbefinden, aber nicht im Umgang mit den Kindern erreicht zu haben. Gegen Ende der Erziehungspartnerschaft sei es stärker um ihre eigenen Probleme als um die Förderung des Kindes gegangen. Dieser Austausch mit der Erziehungspartnerin habe der Mutter sehr gut getan und sie habe stark davon profitiert. Eine weitere Mutter gab an, ihre Ziele mit Hilfe des Projektes, aber nicht primär durch die Erziehungspartnerschaft erreicht zu haben. Vielmehr habe die Mutter von der Teilnahme an diversen offenen Angeboten als auch von den Beratungsgesprächen mit der Projektleitung profitiert.

Alle Mütter beurteilten ihre Lebensqualität nach Abschluss der Erziehungspartnerschaft besser als zu Beginn der Erziehungspartnerschaft. Auch eine Erhöhung der Zufriedenheit mit der Unterstützung von Freunden sowie mit der Zugangsmöglichkeit zu sozialen Einrichtungen konnte erreicht werden.

Risikofaktoren, die die Entwicklung des Kindes betreffen, konnten im Projektverlauf deutlich verringert werden. Hatten die Mütter zu Beginn der Erziehungspartnerschaft im Durchschnitt mit 6 distalen und 1,25 proximalen Risikofaktoren zu kämpfen, verringerten sich die distalen Risikofaktoren auf durchschnittlich 2,5 Faktoren nach Abschluss der Erziehungspartnerschaft. Proximale Risikofaktoren lagen bei den Müttern nach Abschluss der Erziehungspartnerschaft nicht mehr vor.

Der Übergang des Kindes in den Kindergarten bzw. die erste soziale Einrichtung hatte zum Zeitpunkt der Abschlussbefragung erst bei einer der befragten Mütter statt gefunden. Sie beschrieb den Übergang in den Kindergarten als einfach und unkompliziert, da sowohl sie als auch ihr Sohn durch die Teilnahme am Projekt und vor allem durch die Teilnahme an der Kinderbetreuung gut auf den Übergang in eine soziale Einrichtung vorbereitet waren.

Erste Rückmeldungen von Krippen und Kindertagesstätten über Kinder, die regelmäßig die Kinderbetreuung des Projektes besuchten (ohne Erziehungspartnerschaft), deuten darauf hin, dass den Kindern ein leichter Einstieg und eine gute Integration in die Gruppe zu gelingen scheint, so dass sich der Eindruck verschärft, dass das Ziel der guten Vorbereitung eines gelingenden Überganges in die institutionelle Kinderbetreuung durch die Spiel- und Fördergruppen besonders gut gelingt.

4. Erziehungspartnerinnen (F12 – F15)

Insgesamt nahmen 22 Frauen an einer Erstschulung zur Erziehungspartnerin teil. 18 Frauen konnten die Schulung erfolgreich abschließen. Alle Frauen, die an der Schulung zur Erziehungspartnerin teilnahmen, waren selbst Mütter. Die meisten waren zwischen 25 und 35 Jahre alt und verheiratet. Auch die Gruppe der Erziehungspartnerinnen setzte sich sehr international zusammen. Die Frauen kamen aus 6 Ländern und konnten sich in insgesamt 9 Sprachen verständigen. Sie verfügten über sehr unterschiedliche Bildungs- und Erfahrungsressourcen, die sie an andere Erziehungspartnerinnen sowie an Familien in schwierigen Lebenslagen weiter geben konnten.

Teilnahmemotive der Erziehungspartnerinnen waren in erster Linie der Wunsch zu helfen und das Interesse an der Arbeit mit Kindern und Säuglingen. Auch wurde die Teilnahme am Projekt als Alternative zur bzw. als erneuter Einstieg in die Berufstätigkeit angesehen. Weiterhin wollten die Mütter gerne ihre eigenen Erfahrungen und Ressourcen weiter geben. Einige der Erziehungspartnerinnen hätten sich diese Art der Unterstützung selbst gewünscht, als sie selbst mit Kleinkindern Zuhause waren.

Die Ziele der Erziehungspartnerinnen wurden im Projektverlauf weitgehend erreicht. Lediglich zwei Erziehungspartnerinnen gaben in der Zwischenbefragung an, noch keine ihrer Ziele erreicht zu haben, da bisher noch nicht genug Gelegenheit dafür bestanden hatte (sie waren noch nicht als Erziehungspartnerin vermittelt).

Die Beurteilung des Projektes „Starke Mütter – Starke Kinder“ durch die Erziehungspartnerinnen fiel sehr positiv aus. 64% der befragten Erziehungspartnerinnen beurteilten das Projekt im Rahmen der Abschlussbefragung als „sehr hilfreich“, 36% beurteilten das Projekt als „hilfreich“.

73% der befragten Erziehungspartnerinnen gab an, die Erkenntnisse aus der Schulung und aus der praktischen Tätigkeit im Projekt auch im privaten Lebensbereichen nutzen zu können. Dies betraf v.a. den Umgang mit den eigenen Kindern sowie die Möglichkeit, Freundinnen oder anderen Müttern weiterhelfen zu können, aber auch für die Kommunikation innerhalb der Familie sowie das familiäre Miteinander erwies sich die Teilnahme am Projekt als hilfreich.

Projektleitung am Pädagogischen Institut, Universität Mainz:

Prof. Dr. Franz Hamburger
Dipl.-Psych. Sabine Krömker

Kontakt

Prof. Dr. Franz Hamburger
Institut für Erziehungswissenschaft
Raum SB II 03-242
Tel. 06131-3922918
Fax 06131-3925995
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Sabine Krömker
Institut für Erziehungswissenschaft
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Die ProjektmitarbeiterInnen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz danken der Wagener-Stiftung für ihre freundliche Unterstützung!

 

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