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Einführung

Für die meisten Eltern eines Kindes mit Epilepsie ist der erste
epileptische Anfall ein sehr belastendes und traumatisches Ereignis.
Viele Eltern haben in diesem Moment Angst, ihr Kind würde sterben.
Aus medizinischer Sicht ist diese Sorge oft unbegründet.
Dennoch fürchten viele Eltern auch im weiteren Verlauf der
Erkrankung ihres Kindes epileptische Anfälle und ihre
Unvorhersagbarkeit. Familien mit einem epilepsiekranken
Kind erleben somit eine deutliche Einschränkung der Lebensqualität,
deren Ausmaß die Auswirkungen anderer chronischer Krankheiten
übersteigt. Die Angst vor epileptischen Anfällen ist auch während
der Nacht gegenwärtig: Viele Eltern berichten, nachts mehrmals
nach dem Gesundheitszustand ihres Kindes zu sehen.


Zur nächtlichen Anfalls-Überwachung gibt es weltweit
unterschiedliche technische Hilfsmittel, wobei in Deutschland
das Überwachungsgerät „Epi-Care“® am häufigsten
eingesetzt wird. Alternativ können einfache akustische
Überwachungssysteme, z.B. Babyphone, eingesetzt werden.
Es sind nur wenige Studien zur Effektivität dieser
Überwachungsgeräte für die Nacht verfügbar. Zudem gab es
bisher keine Studien, die untersuchen, wie sich eine nächtliche
Anfallsüberwachung im Alltag auf Eltern und Kinder bzw.
Jugendliche mit Epilepsie auswirkt. In unserer Studie wurde
untersucht, wie sich eine Überwachung nächtlicher Anfälle
durch EpiCare® oder Babyphone auf die (selbst
eingeschätzte) Schlaf- und Lebensqualität von Eltern und
ihren Kindern bzw. Jugendlichen auswirkt. 
 

Den Abschlussbericht können Sie hier als pdf-Datei einsehen.
 

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