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Jahresbericht 2010

Wissenschaftliche Forschungsprojekte


Das Projekt AUTHYK (in Zusammenarbeit mit der Autismus-Ambulanz der Kinder- und Jugendpsychiatrie Köln) wird aktuell weiter fortgeführt.

Die eigene Untersuchung zu Testergebnisse der Kaufman Assessment Battery for Children (K-ABC) im Vergleich von Kindern aus Familien mit Migrationshintergrund und aus Familien ohne Migrationshintergrund wird fortgesetzt.


Die eigene Untersuchung zum „Alice-in-wonderland-Syndrom“ wurde abgeschlossen. Die Ergebnisse wurden als Poster auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Neuropädiatrie in Mannheim 2010 vorgestellt. Eine schriftliche Publikation ist eingereicht.


Ferner erfolgt die weitere Unterstützung der Untersuchung zur Entwicklungspsychopathologie der frühen Kindheit (Adaptation von psychopathologischen Befunden für das Säuglings- und Kleinkindesalter), Charité Berlin


Wichtigstes aktuelles Forschungsprojekt im Jahr 2010 war die Erstellung eines Studienprotokolls und Ethikantrages zur Untersuchung zu „Auswirkungen nächtlicher Überwachung von Kindern bzw. Jugendlichen mit Epilepsie auf Schlaf und Lebensqualität der Familien“. Für die meisten Eltern eines von Epilepsie betroffenen Kindes stellt ein epileptischer Anfall ihres Kindes in ihrem Beisein ein sehr traumatisches Ereignis dar. Eltern fürchten v.a. bei einem ersten Anfall, dass ihr Kind stirbt. Auch wenn aus medizinischer Sicht diese Sorge meistens unbegründet ist, bestehen bei vielen Eltern auch im weiteren Verlauf der Erkrankung ihres Kindes große Sorgen. 

Die Angst vor epileptischen Anfällen ist auch während der Nacht gegenwärtig:  Eltern epilepsiekranker Kinder sehen nachts mehrmals nach dem Gesundheitszustand ihres schlafenden Kindes. Zur nächtlichen Anfalls-Überwachung gibt es technische Hilfsmittel, darunter den sog. „EpiCare-Monitor“. Der EpiCare-Monitor ist Bestandteil des Deutschen Hilfsmittelkataloges und kann von behandelnden Ärzten verordnet werden. Die Kosten für einen EpiCare-Monitor liegen bei ca. 2.000,00 Euro. Alternativ können zur nächtlichen Überwachung einfache akustische Überwachungs-systeme, d.h. Babyphone, eingesetzt werden. Unsere Studie soll die Auswirkung einer Überwachung durch EpiCare oder Babyphone auf die subjektive Schlafqualität und die Lebensqualität von Familien untersuchen. Eine solche Studie existiert bisher nicht. Des Weiteren wird untersucht, ob die Effekte nächtlicher Überwachung auf Schlaf und Lebensqualität vom Ängstlichkeitsniveau der Eltern abhängen.  Die Studie wird in Kollaboration mit dem HELIOS Klinikum Wuppertal, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin (Herr Dr. P. Borusiak) durchgeführt. 

Nach Genehmigung durch die Ethikkommission der Universität Witten/Herdecke erfolgte die weitere Einwerbung von Forschungs­geldern, um die Studie über die kommenden drei Jahre fortzuführen. Erfreulicherweise hat die Else Kröner-Fresenius-Stiftung unserem Kooperationspartner – dem HELIOS Klinikum Wuppertal -eine Förderung in Höhe von 65.000 € zugesagt.


Fortbildung "Sozialpädiatrie für Assistenz-ärztInnen"

Nachdem die Fortbildung in den vergangenen Jahren erfolgreich durchgeführt werden konnte, war auch für dieses Jahr die Veranstaltung im HELIOS-Klinikum Wuppertal am 26.11.2010 geplant. Assistentensprecher und Chefärzte von ca. 80 Kinderkliniken in NRW wurden angeschrieben. Veröffentlicht wurde die Fortbildung auf den Internetseiten der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin e.V. und der  Ärztekammer Nordrhein, wobei die  Fortbildung bedauerlicherweise kurzfristig wegen zu geringer Teilnehmerzahl (ähnlich wie 2007) abgesagt werden musste.


Das Jahr war auch teilweise davon geprägt, dass die Stiftung (in Gestalt von Frau Dr. Andrea Weidenfeld) Nachwuchs erwartete und somit die Geschäftsstelle ab April nur teilweise besetzt war. Für den organisatorischen Teil konnte Frau Desiree Patzer gewonnen werden. Die zwischenzeitlich anfallenden fachlichen Aufgaben wurden kommissarisch durch Dr. Peter Borusiak erledigt. Frau Dr. Weidenfeld befindet sich aktuell noch in Erziehungszeit und wird voraussichtlich ab Mai 2011 wieder zur Verfügung stehen.


An dieser Stelle möchten wir auch allen noch nicht Genannten, die uns im vergangenen Jahr mit ihrem ideellen und / oder finanziellen Beitrag unterstützt haben danken.

Unser Dank geht an:

die Deutsche Gesellschaft
für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin
Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin e.V.

 

das Helios Klinikum Wuppertal
Helios Klinikum Wuppertal

 

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