Fade
Fade

Jahresbericht 2012


Öffentlichkeitsarbeit


Eine australische populärwissenschaftliche Zeitung hat Andrea Weidenfeld und Peter Borusiak aufgrund der von der Wagener-Stiftung durchgeführten Studie zum „Alice-in-wonderland-Syndrom“ als Experten zu dieser Erkrankung zitiert. Der kurze Artikel zum Alice-in-Wonderland-Syndrom erschien in der Mai-Ausgabe des australischen Magazins „Cosmos“ (Nummer: 44), Autorin ist Renae Soppe.


Wissenschaftliche Forschungsprojekte


Die Studie „ANUK - Auswirkungen nächtlicher Überwachung von Kindern bzw. Jugendlichen mit Epilepsie auf Schlaf und Lebensqualität der Familien“ wird die Auswirkung einer Überwachung durch das Gerät „EpiCare“ oder Babyphone auf die subjektive Schlafqualität und die Lebensqualität von Familien untersuchen. Des Weiteren wird untersucht, ob die Effekte nächtlicher Überwachung auf Schlaf und Lebensqualität vom Ängstlichkeitsniveau der Eltern abhängen. Die Studie wird in Kooperation mit dem HELIOS Klinikum Wuppertal, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin durchgeführt. Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung unterstützt das Projekt.


Mit dem Ziel die aktuellen Forschungsaufgaben in Angriff zu nehmen, die im Forschungsmemorandum Sozialpädiatrie der DGSPJ beschrieben sind, wurde im Jahr 2011 ein Kooperationsvertrag zwischen der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin (DGSPJ) und der Universität Witten Herdecke (Lehrstuhl und Institut für Gesundheitssystemforschung, Leiter: Prof. Max Geraedts) geschlossen. Die Wagener-Stiftung unterstützt das Projekt „Grundlagenforschung in der Versorgungsforschung in der Sozialpädiatrie“ auch im Jahr 2012 mit einer Teilfinanzierung. Hieraus resultierte bereits ein Abschlussbericht, der nun ein weiteres drittmittelfinanziertes Folgeprojekt nach sich zog. Hier ist es gelungen, Drittmittel in Höhe von ca. 50.000 € zu bekommen.


Die multizentrische Studie „Seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen mit CP und Spina bifida“ (Kooperationsprojekt der Ostfalia Hochschule in Braunschweig und dem Sozialpädiatrischen Zentrum Ulm) wird untersuchen, wie häufig psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen mit CP und Spina bifida sind und welche Einflussfaktoren für Entstehung, Aufrechterhaltung und Gesundung identifiziert werden können. Die Wagener-Stiftung unterstützt dieses Projekt, das sich zweifelsohne durch große Relevanz für die Betroffenen auszeichnet.


Zur Frage, ob Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund sich bei den Ergebnissen der Kaufman Assessment Battery for Children (K-ABC) von Kindern auf Familien ohne Migrationshintergrund unterscheiden, wurde eine Kooperation mit der Universität Wuppertal aufgebaut. Prof. Friedrich Linderkamp hat eine Professur für "Rehabilitationswissenschaften" am Institut für Bildungsforschung in der School of Education inne. Sein Mitarbeiter Sören Lüdeke sowie Herr Schaper werden zu den Wagener-Stiftung bereits erhobenen Daten (525 Datensätze) noch Variabeln nacherheben und dann die Auswertung und Vorbereitung von Veröffentlichungen übernehmen. Herr Borusiak und Andrea Weidenfeld werden regelmäßig mit einbezogen. Eine Kooperation zwischen Herrn Linderkamp und der Wagener-Stiftung und / oder dem sozialpädiatrischen Zentrum Wuppertal wird sich in Zukunft vielleicht auch auf weitere Projekte beziehen.


Fortbildungen


„Therapien in der Sozialpädiatrie“

Für den 20.6.2012 wurde eine Fortbildung zum Thema „Therapien in der Sozialpädiatrie" geplant. Die Einladungen wurden per E-Mail-Verteiler verschickt. Leider haben sich zu wenige Interessenten angemeldet, so dass die Veranstaltung abgesagt wurde.


Die Fortbildung „Sozialpädiatrie für AssistenzärztInnen“ wurde in den vergangenen Jahren mehrfach erfolgreich durchgeführt. Auch dieses Jahr fand die Veranstaltung im HELIOS-Klinikum Wuppertal am 16. November mit 15 Teilnehmern statt. Die persönlichen Rückmeldungen und die Feedbacks durch Evaluationsbögen waren ausgesprochen positiv, so dass die Fortbildung erneut als großer Erfolg gewertet werden kann.


Personalia


Frau Dr. Weidenfeld verließ die Wagener-Stiftung Ende September aus persönlichen Gründen. Herr PD Dr. Peter Borusiak übernimmt bis auf weiteres den operativen Teil der Geschäftsstelle.


An dieser Stelle möchten wir auch allen noch nicht Genannten, die uns im vergangenen Jahr mit ihrem ideellen und / oder finanziellen Beitrag unterstützt haben danken.

Unser Dank geht an:

Familie Zijadic

die Deutsche Gesellschaft
für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin
Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin e.V.
das Helios Klinikum Wuppertal
Helios Klinikum Wuppertal
 

Wissen...

Aktion: Postkarte

...hilft entscheiden(d)!




Unsere Arbeit basiert auf den Grundsätzen guter Stiftungspraxis, erstellt durch den

Bundesverband Deutscher Stiftungen